Die Pfarrei Gottenheim
Pfarreigeschichte
Zur Pfarrgemeinde St. Stephan Gottenheim gehören 1.575 Katholiken (Stand: Nov. 2016).
Gottenheim, das am Nordhang des Tunibergs liegt, wurde 1139 erstmals urkundlich erwähnt als Filiale von Umkirch. Damals stand in Gottenheim eine Kapelle.
- 1139 Ersterwähnung als Filiale von Umkirch
- 1344 Filiale mit Friedhof
- 1344 Patrozinium St. Agatha
- 1755 Patrozinium St. Stehan
- 1805 Landesherrliche Zugehörigkeit zu Baden, zuvor Vorderöstereichische Landgraftschaft Breisgau (ritterschaftliches Besitzung von Wittenbach)
- 1816 Kuratie von Umkirch abgetrennt
- 1825 Bevölkerung 1.111 Personen, alle katholisch
- 1837 Pfarrei
Heute leben in Gottenheim 2.800 Personen, darunter 1.565 Katholiken.
Die Pfarrkirche
- 1727 erbaut, Patrozn (seit 1755) St. Stephan (zuvor St. Agatha), mit dem Patrozinium am 03. August (Auffinden der Gebeine des Heiligen)
- 1738 Konsekriert
- 1945 teilweise Zerstört
- 1953/54 erweitert
- 1972/74 renoviert
- 2000 Innenrenovation
Die Kirche St. Stephan (Kirchstr. 10)mist erhöht gelegen und hat die Ausmaße Auf dem Hauptaltarbild, das von der wuchtigen Tabernakelstele verdeckt wird, ist das Martyrium des Kirchenpatrons dargestellt.
Auch die 1344 genannte Kirchenpatronin, die heilige Agathe, ist in der Kirche dargestellt, das Bild des linken Seitenaltars zeigt ihr Martyrium.
Auf dem Bild des rechten Seitenaltars ist der Ortspatron von Gottenheim, der heilige Gallus abgebildet.
Statuen der Apostel sind an den Seitenwände des Kirchenschiffes angebracht.
Altar, Ambo, Tabernakelstele, Kreuz und Sedilien wurden vom Breisacher Künstler Lutz im 20. Jahrhundert geschaffen. In die Tabernakelstele hat er zwei alte Heiligenfiguren integriert: links Johannes der Täufer (mit Bienen mit Waben) und rechts Moses mit den Gebotstafeln (Paradiesesbaum).
Im Orginal ist der Taufstein erhalten geblieben.











